Helena und Hasan, beide 9. Klasse der IGS, haben Ende 2025 für mehrere Wochen bei einem Frankreich-Austausch mitgemacht. Wir haben sie und ihre Austauschpartner Guillaume und Mathilde aus der Burgund gefragt, was ihnen gefallen hat und was in der Schule im jeweiligen Nachbarland anders ist.

 

Fragen an die französischen Austauschpartner Guillaume und Mathilde

Warum habt ihr an dem Austausch teilgenommen?

Guillaume: Um mein Deutsch zu verbessern und es ist gut für meine Zukunft am „Lycée“ (So nennt man die gymnasiale Oberstufe in Frankreich).

Mathilde: Ich mache diesen Austausch, weil ich die Kultur interessant finde und ich die Sprache lernen will.

 

Was hat euch in Deutschland am besten gefallen?

Guillaume: Ich mochte viel, vor allem den Weihnachtsmarkt. Mir gefällt Deutschland und auch die deutschen Schüler.

Mathilde: Wir haben viele tolle Sachen unternommen. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt und sind nach Strasbourg gegangen.

 

Welche Unterschiede gibt es zwischen Schule in Deutschland und Schule in Frankreich?

Guillaume: In Deutschland sind die Lehrer weniger streng und haben ein engeres Verhältnis zu den Schülern. Außerdem gibt es kein striktes Handyverbot so wie bei uns in Frankreich.

Mathilde: Die Schule ist anders als in Frankreich, zum Beispiel geht der Unterricht bei uns teilweise bis 17 Uhr, in Deutschland endet er viel früher. An unseren Schulen gibt es auch „La vie scolaire“. Das sind Personen, die die Schüler jeden Tag begleiten und auf sie aufpassen.

 

Fragen an die deutschen Austauschpartner Helena und Hasan

Warum habt ihr an dem Austausch teilgenommen?

Hasan: Aus allgemeinem Interesse und Neugier. Ich wollte etwas Neues erleben.

Helena: Aus Spaß und weil ich aus Erfahrung weiß, dass es immer toll ist, neue Menschen und Familien kennenzulernen. Ich wollte meine Sprache verbessern, aber auch einmal zwei Wochen am Stück die französische Kultur erleben.

Was hat euch in Frankreich am besten gefallen?

Hasan: Alle waren sehr nett und freundlich zu mir.

Helena: Die Atmosphäre in der Schule fand ich besonders schön, weil es eine sehr kleine Schule war und sich alle kannten und freundlich zueinander waren.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Schule in Deutschland und Schule in Frankreich?

Hasan: Der erste große Unterschied besteht darin, dass die Schüler in Frankreich viel länger Unterricht haben. Mir ist auch aufgefallen, dass das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern anders als bei uns ist. In Frankreich ist die Beziehung weniger persönlich. Unsere Lehrer sind weniger streng und netter.

Helena: In Frankreich gibt es jeden Tag für alle Mittagessen. Das finde ich schön, weil dann alle gemeinsam in der Mensa sitzen und essen. Im Unterricht sind die Schüler leiser als bei uns, weil auch die Lehrer strenger sind.

 

Fragen an alle vier Austauschpartner

Wie war es für euch, zwei Wochen mit einer fremden Person zusammenzuwohnen?

Guillaume: Das war für mich absolut kein Problem, weil ich es sehr mag, neue Menschen kennenzulernen. Ich bin sehr aufgeschlossen, weshalb es mir leichtfällt, neue Freunde zu finden.

Hasan: Ich bin eher introvertiert und dennoch hat es mir viel Spaß gemacht und ich hatte eine gute Zeit.

Helena: Ich habe mich super wohlgefühlt. Wir haben viele Spiele zu Hause gespielt und viel zusammen gelacht. (Mathilde bestätigt dies mit einem Grinsen.)

 

Was würdest du deinem Austauschpartner/ deiner Austauschpartner noch gerne sagen?

Guillaume: Dankeschön! Mir persönlich hat der Austausch viel bedeutet. Reste comme tu es! (Bleib wie du bist!)

Hasan: Es hat mir sehr viel Spaß mit dir gemacht!

Mathilde: Es war ein sehr schöner Austausch. Wir haben sehr viel gelacht!

Helena: Da kann ich mich Mathilde nur anschließen!

 

Interview und Übersetzung: Lucie und Memet

Foto mit Hasan, Guillaume, Reporter Memet und Lucie, Mathilde, Helena (von links nach rechts): Frau Ehrenpreis