Bereits zum 13. Mal hat die IGS Anfang Mai 2026 die Berufsinformationsmesse (BIM) in der Stadthalle organisiert. Mehr als 60 Betriebe und Organisationen haben sich den Schülerinnen und Schülern der IGS sowie anderen Speyerer Schulen vorgestellt. Vor allem für die 8. bis 10. Klassen der IGS und der Realschulen plus ist die Messe gut geeignet, um einen Praktikumsplatz zu finden oder mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Edeka, Technik Museum oder Caritas über Ausbildungen zu kommen.
Was die Berufsmesse den Schülerinnen und Schülern bringt
Der IGS-Berufswahlkoordinator, Herr Görgen-Sprau, war zufrieden, wie die Berufsinformationsmesse gelaufen ist. „Ich bin froh, wenn die Planung sich in die Realität wandelt und alles läuft. Es war ähnlich viel los wie im letzten Jahr“, sagt er. „Es waren 63 Arbeitgeber angemeldet, leider haben TE Connectivity sowie die Bundespolizei – wegen eines Einsatzes – kurzfristig abgesagt.“
Laut Herrn Görgen-Sprau könne man die ganze Vielfalt der Berufe in der Region kennenlernen und Kontakte knüpfen. „Zwei Seiten, also künftige Azubis und Betriebe, wollen etwas voneinander und kommen bei der BIM persönlich zusammen“, so der Berufswahlkoordinator der IGS. Besonders schön sei es, wenn man ehemalige Schülerinnen und Schüler an den Ständen der der Aussteller sehe, freut sich Görgen-Sprau.
Die Schülerinnen Dina und Gabriela der IGS waren zum ersten Mal dabei. Sie mochten an der Berufsmesse, dass man mit den Leuten an den Ausstellungsständen reden konnte. „Am spannendsten fanden wir den Bereich Grafikdesign, weil wir Kunst mögen und das Wahlpflichtfach Kunstwerk haben“, sagten die beiden Achtklässlerinnen. Außerdem fand Dina die Ausbildung zur Hotelfachfrau interessant, die das Technik Museum anbietet. Beide möchten im nächsten Jahr noch einmal wiederkommen.
Viele Möglichkeiten und Berufe im Gespräch mit Ausstellern kennenlernen
Felix und David, 8. Klasse, sowie Antony aus der 9. Klasse informierten sich am Stand von BASF über die Ausbildungen zum Elektriker und zum Schlosser. „BASF hat uns interessiert, weil die Leute am Stand nett waren und der Betrieb viele Berufe zur Ausbildung anbietet“, sagten die Schüler. Das Konzept der BIM fanden sie gut. Antony hat schon einen Ausbildungsplatz nach seinem Berufsreife-Abschluss.
Die Neuntklässler Finn, Noel und Niklas empfanden die IT-Stände am besten. „Ich mag es, Spiele zu programmieren und möchte Webdesigner werden“, erzählte Noel. „Wir waren am BASF-Stand, weil man dort in der 10. Klasse ein Praktikum machen kann. Ansonsten sind wir sogar Bagger gefahren draußen“, so die drei Schüler.
„Am besten war bis jetzt Spiratec“, kommentierten Reyyan und Dila, Messebesucherinnen aus der 10. Klasse der IGS. „Der Betrieb hat viele Möglichkeiten für Ausbildung und Studium, die Leute am Stand waren nett und haben uns viele Infos gegeben. Außerdem sind die Kulis, die wir bekommen haben, toll“, freuten sich die Jugendlichen. Dila interessierte sich für soziale Berufe, während Reyyan mit den Ausstellern am Modestand sprach. „Die Berufsmesse sollte für die 8. und 9. Klassen Pflicht sein als erste Orientierung, damit man ins Berufsleben hineinschnuppern kann. Für die 10. Klasse sollte der Messebesuch freiwillig sein“, sagten die IGS-Schülerinnen. Beide bleiben für die Oberstufe an der IGS. Reyyan will wie ihre Schwester Ingenieurwissenschaft studieren, Dila etwas wie Psychologie.


Gastbeitrag und Fotos von Nuria
